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Regionale Mineralbrunnen - Stark für NRW

NRW ist ein Mineralwasserland. Dass es in der Eifel und rund um den Teutoburger Wald in Ost-Westfalen Mineralquellen gibt, wissen viele. Aber hätten Sie gedacht, dass es alleine im Ruhrgebiet rund 15 geschützte und ursprüngliche Mineralwasservorkommen gibt? Genauso finden Sie Mineralbrunnen Naturprodukt im Bergischen Land und im Münsterland.

Mineralwasser ist ein Naturprodukt, das gemäß der Mineralwasser- und Tafelwasserverordnung unverändert in die Flasche abgefüllt werden muss. Alleine der Eisengehalt darf verändert und der Kohlensäuregehalt variiert werden. Und so vielfältig wie die Natur in NRW sind auch die Mineralwässer. Jede Region hat ihre eigenen Mineralisierungen und so ihren eigenen Geschmack.
Mineralwässer aus der Region sind – genauso wie viele andere Natur- und Agrarprodukte – ökologisch und sozial nachhaltig. Kurze Transportwege schonen die Umwelt, Arbeitsplätze entstehen und bleiben in der Region. Wie andere Spezialitäten stehen sie für ihre Region. Eine gute Flasche mit regionalem Mineralwasser gehört nicht nur in jeden Haushalt sondern auch auf den Tisch in der Gastronomie, die eine regionale Küche pflegt.

Um dies besser sichtbar und bekannt zu machen, haben sich Mineralbrunnen aus ganz NRW in der Gemeinschaftskampagne „Stark für NRW“ zusammengeschlossen. Mit diesem Ziel weiß sich die Gemeinschaftskampagne in der Partnerschaft und als Mitglied von NRW Kulinarisch in bester Gesellschaft. Regional genießen – Klima schützen: die engagierten regionalen Mineralbrunnen teilen ihr Motto gerne mit allen Partnern aus NRW.
 
Aachener Kaiserbrunnen

Die Ursprünge des Kaiserbrunnens in Aachen reichen bis in die Römerzeit zurück. Das Mineralwasser aus Aachen hat ganz besondere Vorzüge. Es hat eine der höchsten bekannten Mineralisierungen und so einen intensiven, würzigen Geschmack. Zur Jahrhundertwende wurde das Mineralwasser aus Aachen zu den Hochöfen ins Ruhrgebiet gefahren, damit die Stahlarbeiter den Mineralienverlust bei ihrer schweißtreibenden Arbeit ausgleichen konnten. Heute ist es ein Wasser für Sportler und alle, die besonderen Wert auf hohe Mineralisierung ihres Mineralwassers Wert legen. Seit Anfang 2010 ruht die Abfüllung in Aachen. Es wurde jedoch ausreichend Mineralwasser „vorgezapft“ so dass das „Aachener“ nach wie vor im Handel verfügbar ist, bis die Produktion wieder startet.
 
Ardey Quelle, Dortmund

Ein Umweltkönig aus Dortmund: die Ardey Quelle ist für ihre vorbildliche Produktion und die Pflege des umliegenden Naturschutzgebietes mehrfach ausgezeichnet worden. Benannt nach dem Ardeygebirge vor den Toren Dortmunds ist „Ardey“ eine echte Ruhrgebietsmarke. Das Mineralwasser hat eine angenehme Mineralisierung und ist ein täglicher Begleiter bei Arbeit, Freizeit und Genuss. Ardey ist relativ jung und wird erst seit Anfang der 70er Jahre abgefüllt. Um so bemerkenswerter ist die Verankerung der Marke in und um Dortmund. Sein lokales Engagement zeigt der Brunnen seit 2009 mit dem „Prima-Klima-Sommer“ in Dortmund. Die Aktion fordert alle Dortmunder auf, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Jeder Beitrag zählt: vom Verzicht auf Aufzug oder den Ersatz von Auto durch Fahrrad für die schönste Jahreszeit. Mitmachen wird belohnt: das Los entscheidet, wer am Ende des Sommers  für sein Klimaengagement einen Geldbetrag gewinnt...
 
Bad Driburger Naturparkquellen

Gräfliche Tradition, moderne Wellness und feinster Mineralwassergenuss: dafür stehen die Bad Driburger Naturparkquellen gleichermaßen. 1782 erwarb die Caspar Heinrich von Sierstorpff die Nutzungsrechte der damals schon etablierten Quellen und baute sie zu einem großzügigen Kurbetrieb am Fuße des Naturparks Teutoburger Waldes aus. Und diese Tradition wird auch heute von der gräflichen Familie weiter gepflegt. Wenige hundert Meter von einem der schönsten Wellnesshotels NRWs entfernt liegen die Mineralquellen im gräflichen Park. Hinter dieser Kulisse verbirgt sich eine der modernsten Abfüllbetriebe Deutschlands, die Fachbesucher aus vielen anderen Regionen anlockt. Die Verbindung von Tradition und Moderne – sie lässt sich mit jeder Flasche Bad Driburger genießen.
 
Graf Metternich Quellen, Steinheim

Im Herzen des Teutoburger Waldes vor den Toren des Ortes Steinheim liegt das Mineraliengeheimnis von Steinheim verborgen. Wahrscheinlich gibt es keinen zweiten Ort weltweit, an dem so viele Mineralquellen mit so unterschiedlicher Mineralisierung im Abstand wenigen hundert Meter liegen. Ursache ist die besondere geologische Formation. Sie führt dazu, dass es hier sowohl Mineralwässer gibt, die zur Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet sind, wie auch hoch mineralisierte Wässer, die den Ansprüchen beispielsweise von Sportlern oder Müttern in der Stillzeit gerecht werden. Die Graf-Metternichquellen sind familiengeführt. Der Brunnen füllt seine Getränke aus Tradition und Überzeugung nur in Glasflaschen ab. Das trifft den Geschmack vieler Kunden im Hauptabsatzgebiet des Brunnen, der in einem Umkreis von 50 Kilometern um den Brunnen in Ostwestfalen und im Kreis Lippe liegt.
 
Haaner Felsenquelle

Vor den Toren Düsseldorfs und doch schon im Bergischen Land. So lässt sich die geographische Lage der Haaner Felsenquelle, des einzigen Mineralbrunnens im Bergischen Land beschreiben. „Dat joode Wasser“ von Haan war schon im Mittelalter bekannt und ist heute immer beliebter. Dazu kommt ein besonderer Fund, der vor einigen Jahren beinahe zufällig erfolgte. Bei einer Brunnenbohrung stieß man auf eines der besten ganz stillen Mineralwässer Deutschlands. Als „Bergische Waldquelle“ kann es dieses Wasser mit allen „typischen“ französischen Mineralwässern aufnehmen und gehört damit bei jedem nordrhein-westfälischen Gourmet auf den Tisch – aus der Region und doch international im Geschmack.  Die Haaner Felsenquelle lebt nachhaltiges Wirtschaften vorbildlich. Die Gebäude sind Vorreiter in Sachen Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit. Die Logistik ist auf die Region fokussiert und mit einem Blick auf Umweltfreundlichkeit organisiert. Die Eigentümerfamilie engagiert sich in der dritten Generation für die Region – zum Beispiel als Hauptsponsor der Artenvielfaltprojektes „Vielfalt lebt“ und in der Initiative für regionale Produkte „Bergisch Pur“.
 
Salvus Mineralbrunnen

Der jüngste Mineralbrunnen NRWs hat eine beispiellose Erfolgsgeschichte vorzuweisen. Erst in den 90er Jahren gegründet, gehört Salvus bereits heute zu den Top 30 Brunnen in Deutschland. Das Ziel lautet, die Nummer Eins für Mineralwasser und Mineralwassererfrischungsgetränke im Münsterland zu werden. Das wird gelingen: mit buchstäblich ausgezeichneten Produkten, die nationale und internationale Preise gewonnen haben. Und mit einem Engagement in der Region, das im vergangenen Jahr in die Gründung des Vereins Münsterland e.V. gemündet ist, in dem sich kulinarische Anbieter zusammengeschlossen haben. Der Mineralbrunnen ist ein besonderes Familienunternehmen: es wird vom Vater und zwei Kindern geführt. Diese Kombination erlaubt es, schlagkräftig und innovativ zu sein und weiter auf Wachstumskurs im Münsterland zu bleiben.
 
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